Curry Gewürzmischung

Curry

Currypulver - Die wohl bekannteste Gewürzmischung der Welt besteht aus mindestens 4 -10, manchmal sogar bis zu 36 verschiedenen Gewürzen. Ein festes Rezept für Curry gibt es nicht, vermutlich ist es die Gewürzmischung mit den meisten Varianten der Welt. Die bekanntesten Gewürze sind Cumin, Coriander, , Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Cayenne- und schwarzer Pfeffer, Koriander, Piment, Paprika, auch Nelken, Macis, Zimt, Bockshornklee kommen oft hinein, das Kurkuma, Bockshornklee und Ingwer sorgen meist für die gelbe Farbe. Gelegentlich enthält es auch Salz und bei einfachem Currypulver das Mehl von Hülsenfrüchten. In Indien, dem Ursprungsland des Currys hat nahezu jede Familie ihre eigenen Curryrezepturen.
Eine indische Hausfrau würde nie fertig gemischtes Currypulver verwenden. Sie mischt sich ihr Currypulver für jede Mahlzeit neu, je nach Art des Gerichtes. Hierzulande fehlt aber einfach die Erfahrung mit dieser exquisiten Gewürzmischung, da darf man ruhig dem Fachhandel vertrauen.

Man geht davon aus, dass der Name Curry vom talmilischen Wort "kari" abstammt, was Gewürzmischung oder Gewürzsauce heißt. Die Engländer übernahmen das Curry als eine englische Erfindung. Den britischen Kolonialherren schmeckten die für ihren Geschmack recht ungewöhnlichen, indischen Gerichte dermassen gut, daß sie ihre Köche anwiesen, sich diese Kunst auch anzueignen. Eine Mischung für jedes Gericht war für den ungeübten Koch etwas zu aufwändig und so wurde der Einfachheit halber eine fertige Mischung zusammengestellt, die universell verwendet wurde. Unter Curry versteht der Inder nicht die Gewürzmischung als solches, sondern bezeichnet damit Schmorgerichte aus Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse. Die Zusammensetzung der Gewürze fürs Curry variiert je nach Rezept und Region und Familie. Im Norden wird eher lieblich mild, im Süden dagegen feurig scharf gewürzt.


Aroma & Geschmack von Curry

Curry wird in verschiedensten Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen angeboten. So gibt es das mild fruchtige Indische Curry, das mildaromatische Madras Curry Lalah und das würzigscharfe Thai - Curry. Aber auch die Vielfalt ist hier extrem gross und man kann nicht davon ausgehen, daß man z.B. beim Curry Madras immer überall die gleiche Mischung erhält, es ist wohl eher das Gegenteil der Fall. Selbst ein Blcik auf dsie Zuitatenliste verrät nichts über die prozentuale Zusammensetzung. In den letzten Jahren mussten auch wir immer mal wieder den Lieferanten wechseln, sind aber bestrebt, in Zukunft bei den gleichen zu bleiben.


Lagerung

Wie meist dunkel, luftdicht und kühl lagern, es enthält meist viele ätherische Öle und der Geschmack bleibt recht gut erhaten.


Küchentipp

Curry in etwas Fett leicht angedünstet entfaltet es sein Aroma am besten, erst anschliessend die Flüssigkeit hinzugeben. Ddas Fett nicht zu heiss werden lassen, damit das Curry nicht verbrennt und zu bitter wird.
Das beste Ergebnis erhält man natürlich wieder, wenn man die einzelnen Gewürze ohne fett anröstet und erst später zerkleinert.