Rosmarin

RosmarinRosmarin wird im lateinischen Rosmarinus officinalis genannt und ist auch unter den Namen Weihrauchkraut oder Maria Reinigung bekannt.

Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, besteht aus einem holzigen Strauch mit kleinen schmalen Blättern, die Tannennadeln ähneln. Die Blüte der zur Familie der Lippenblütler gehörenden Pflanze ist von blauer Farbe. In früheren Zeiten wurde Rosmarin vorerst als Kult- und Heilmittel verwendet, man versuchte damit Husten und sogar die Pest zu heilen. Die Verwendung als Küchenkraut wurde erst in Italien bekannt, bevor es in unseren Gefilden auch benutzt wurde.

Aroma & Geschmack von Rosmarin

Es werden nur die tannenähnlichen Blättchen verwendet, diese schmecken auch etwas nach ihren optisch Verwandten etwas harzig, hat aber auch sein ganz eigenes Aroma.


Verwendung

Rosmarin ist gelegentlich frisch, meist aber getrocknet erhältlich, heutzutage aufgrund der erhöhten Temparaturen findet man ihn auch in heimischen Gärten. Verwendung findet er in folgenden Gerichten: Lamm, Kaninchen, Schweinefleisch, Wild, Geflügel, Gemüse (Tomaten, Zucchini, Auberginen, Pilzen, Hülsenfrüchten), Pizza. In Essig oder Öl eingelegt wird er auch sehr gerne verwendet.


Lagerung

Wie so oft Rosmarin auch dunkel, kühl und trocken lagern, er ist nicht ganz so luftempfindlich wie andere Kräuter, dennoch gilt, je dichter, desto länger behält er sein wunderbares Aroma.


Anwendung in der Heilkunde

Rosmarin hat positive Auswirkung auf zu niedrigen Blutdruck, regt den den Kreislauf an und verfügt über eine beruhigende Wirkung auf die Nerven.


Küchentipp

Rosmarin wird wie in der indischen Küche andere Gewürze gerne angeröstet, damit er sein Aroma erst richtig entfalten kann. Daher eignet er sich auch wunderbar für den Grill. Auch ein Zerreiben der Rosmarinblätter zwischen den Fingern erhöht die Würzkraft.