Bockshornklee

BockshornkleeDer lateinische Name des Bockshornklee lautet Trigonella feonumgraecum, er wird auch auch Fenugreek, Griechisches Heu, Rehkorn, Kuhhorn oder Ziegenhorn sowie Meti genannt.

Bockshornklee: Die Samen der bis maximal 50 cm hohen, einjährigen Pflanze stammen ursprünglich aus Indien und Ländern aus dem östlichen Mittelmeerraum. Er wird auch heute noch vorwiegend von dort, aber auch aus China und der Ukraine importiert. Der im Shop erhältliche stammt aus Indien. Die Pflanze gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und besitzt blassgelbe, manchmal auch leicht hellviolette Blüten, aus denen sich maximal 20 cm lange Hülsen entwickeln. Die Früchte enthalten 2-4 mm lange, sehr dicke, hellbraune Samen, die leicht buckelig geformt sind, so daß die Buckel Ahnlichkeit mit Tierhörnern haben.



Aroma & Geschmack von Bockshornklee

Bockshornklee riecht stark würzig, fast wie frisch gemähtes Heu, schmeckt etwas bitter und etwas mehlig. Seinen Geschmack entwickelt er am besten gekocht, in Indien wird er wie viele Gewürze auch gerne angeröstet


Verwendung

Bockshornklee verwendet man gemahlen oder auch als ganze Samen. Beides würzt indische Currygerichte sowie Chutneys, verschiedene nordafrikanische Fisch- und Fleischgerichte, aber auch in heimischen Eintöpfen und Gemüsegerichten findet er oft Verwendung. Die Samen des Bockshornklee eignen sich auch zum Bestreuen von gebratenen Fleischgerichten, aber auch Kleingebäck und Brot. In der indischen Küche werden auch die grünen Blätter neben den Samen verwendet, der bittere Geschmack gibt eine angenehme Würze bei. Die keimenden Sprossen werden oft für Salate genommen.


Lagerung

Bockshornklee-Samen in fest verschlossenen Dosen kühl und dunkel wie fast alle Gewürze aufbewahren, gemahlenen Bockshornklee kann man auch länger aufbewahren, verliert seinen Geschmack aber schneller wie die ganzen Samen.


Küchentipp

Ohne Fett angeröstet entwickeln die Samen des Bockshornklee vor der Verwendung erst richtig ihren Geschmack, der bittere Geruch und Geschmack verliert sich dadurch etwas. Bockshornklee ruihg mitkochen lassen, so entwickelt er am besten seine Würze. Er ist Bestandteil vieler Gewürzzubereitungen, eines der bekanntesten Beispiele sind verschiedene Currymischungen.