Liebstöckel

Liebstöckel wird im lateinischen Levisticum officinale genannt und ist auch unter den Namen Maggi- oder Badekraut, Leber-, Wurst- oder Laubstock bekannt.

Es ist ein mehrjähriges Kraut und gehört mit seinen dreieckig-rhombischen, dunkelgrünen Blättern und gelben Blütendolden zur Familie der Doldengewächse. Die bis zu 2 m hohe Würzpflanze, das wahrscheinlich aus Persien stammt, verströmt seinen charakteristischen Geruch mit Hilfe von ätherischen Ölen und Alkylphaliden. In der Antike und im Mittelalter war Liebstöckel eines der häufigsten Würzkräuter der nordwestlichen Region Italiens (Ligurien). In Deutschland wurde damit Badewasse aromatisiert, welches einen angenehmen Geruch auf der Haut hinterliess.


Aroma & Geschmack von Liebstöckel

Liebstöckel hat einen kräftig-würzigen Geschmack und ähnelt dem Geruch von Sellerie.


Verwendung

Liebstöckel frisch, getrocknet und gemahlen erhältlich. Die frischen Blätter sind geschmacklich am intensivsten. Es passt gut zu kräftigen Eintöpfe und Schmorbraten, Salaten und Suppen wie zum Beispiel Bohnen-, Erbsen-und Kartoffelsuppen. Liebstöckel würzt auch Kohlrabi, Blumenkohl und Möhren und findet auch in Omeletts und Salatsaucen Verwendung.


Lagerung

Wie meist dunkel, kühl und trocken lagern, es ist nicht sonderlich lichtemfindlich, sollte aber fest verschlossen aufbewahrt werden.


Küchentipp

Liebstöckel ist geschmacklich recht intensiv. Sie können daher recht sparsam damit umgehen. Man kann es gerne mitkochen, es verträgt die Hitze problemlos.