Lorbeerblätter

Lorbeer BlattLorbeer lautet im lateinischen Laurus nobilis und ist auch unter den namen Suppenblatt oder Lorbeerblatt bekannt.

Derr Lorbeerbaum ist eine immergrüne Pflanze und stammt aus Kleinasien, aber heutzutage wird er hauptsächlich in den Mittelmeerländern kultiviert. In der Antike hatte Lorbeer schon Kultstatus, welche dem Gott Apoll gewidmet war. Tempel wurden mit Lorbeerzweigen geschmückt, die Priesterin Pythia verbreitete ihre Orakelsprüche in Delphi, während sie auf Lorbeerblättern kaute. In späteren Jahren schmückten sich Sänger, Dichter und Feldherren mit Lorbeer, bekanntestes Beispiel sind wohl Bilder von Caesar, dessen haupt von Lorbeer geziert wurde. Als Gewürzpflanze wurde Lorbeer allerdings erst im 16. Jh. n. Chr. verwendet.


Aroma & Geschmack von Lorbeer

Lorbeerblätter schmecken herb und aromatisch und verströmen einen stark würzigen Duft.


Verwendung

Lorbeerblätter werden überwiegend schon immer getrocknet verwendet, sie sollten aber noch ihre dunkelgrüne Farbe besitzen, ansonsten büssen sie zu viel von ihrem herrlichen Aroma ein. Aber auch frische Blätter sind gelegentlich erhältlich, da die Witterungsverhältnisse hierzulande in der Temperatur immer mehr ansteigen, findet man ihn auch immer öfter in heimischen Gärten. Getrocknet und frisch passt er gut zu feinen Marinaden für Fleisch, Sauerbraten, Wild und Fisch, auch bei vielen Frikassees findet er Verwendung. Lorbeer wird häufig auch zum Einlegen von Gurken und Aromatisieren von Essig verwendet. Viele Köche legen immer 1-2 Lorbeerblätter dem köchelnden Reis bei, welche am Ende der Garzeit wieder entnommen werden.


Lagerung

Getrocknete Lorbeerblätter dunkel, kühl und trocken aufbewahren, sie sind recht lichtempfindlich, auch eine zu hohe Temperatur mögen sie nicht bei der Lagerung.


Küchentipp

Da sich der Geschmack von Lorbeer nur langsam entfaltet, sollten die fienen Blätter immer mitgekocht werden, sie vertragen die Hitze problemlos. Ein kleiner Trick um das Aroma etwas zu verstärken besteht darin, indem man die Ränder etwas einreißt, aber die Wirkung ist nur marginal, bei längeren Kochzeiten kaum wahrnehmbar Gute Qualität von getrocknetem Lorbeer erkennt man an der noch dunkelgrünen Farbe, je brauner sie werden, desto älter sind sie vermutlich oder wurden nicht gut gelagert.