Gewuerzkarawane

Teeproduktion

CTC-PRODUKTION

  • Crushing (Zerbrechen)
  • Tearing (ZerreiΒen)
  • Curling (Rollen)

Bei dieser Methode wird das grüne Blatt zunächst auch gewelkt, dann nur einmal gerollt und im Anschluss an die Grünblattsiebung in der CTC-Maschine zwischen Dornenwalzen zerrissen. Dadurch werden die Zellen gründlicher und schneller aufgebrochen als bei der orthodoxen Teeproduktion. Die Oxydation ist stärker, der Tee wird dadurch ergiebiger, zieht schneller und hat eine intensivere Farbe.

Bei der CTC-Produktion gibt es keine Blatt-Tees und nur wenige Broken-Tees, sondern in erster Linie Fannings. Diese Qualität ist besonders für den Teebeutelbereich geeignet.

Heute verarbeitet man den Tee in Indien bereits zu über 50 % und in Kenia zu fast 100 % nach der CTC-Methode. In Ceylon werden dagegen fast ausnahmslos orthodoxe Tees hergestellt.



ORTHODOXE TEEPRODUKTION

1.) Welken
Dem grünen Blatt wird etwa 30 % Feuchtigkeit entzogen.
2.) Rollen
Die Zellwände des Blattes werden geöffnet, die ätherischen Öle entwickeln sich.
3.) Fermentieren
Das Blatt färbt sich kupferrot, das Coffein wird aktiviert, der Gerbstoffgehalt vermindert.
4.) Trocknen
Der Zellsaft trocknet an dem Blatt an, der Tee wird schwarz.
5.) Sortieren
Über verschieden groΒe Siebe wird der Tee in handelsübliche Blatt- und Brokengrade sortiert.