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Ajowan (Adjowan)

(Lat. Trachyspermum ammi), auch Adjowan genannt.

Die getrockneten, dunkelbraunen Früchte der 30–60 cm hohen Ajowan-Pflanze kommen ursprünglich aus Indien, werden heute jedoch auch in Ägypten, Äthiopien, Pakistan, Afghanistan und im Iran angebaut. Die krautige Pflanze, die zur Familie der Doldenblütler gehört, erinnert im Aussehen ein bißchen an wilde Petersilie. Die Früchte ähneln großen Selleriesamen.


Geschmack & Aroma

Ajowan schmeckt brennend scharf, leicht bitter und duftet nach Thymian.


Verwendung

Man verwendet die Früchte gemahlen oder als ganze Körner. Es paßt gut zu allen Hülsenfrüchten und Wurzelgemüsen, ebenso zu Pickles und gegrillten Fleisch- und Geflügelgerichten. Es würzt orientalische Pilaws und indische Pankorhas (pikante Kuchen aus Eierteig). Als ganze Körner streut man sie vor dem Backen über Fladenbrot und auf Kleingebäck.


Lagerung

In fest schließenden Dosen kühl und dunkel aufbewahren.


Anwendung in der Heilkunde

Die Früchte sind vor allem in Indien ein Hausmittel gegen Verdauungsstörungen und Asthma.


Küchentipp

Das Aroma von Ajowan ist sehr intensiv, deshalb sparsam dosieren.

Rezeptvorschlag: Pikanter Kichererbsensnack

Für 4 Personen
  • 400 g Kichererbsenmehl (Besan)
  • 180 g Reismehl
  • 1 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Ajowansamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 EL Butterschmalz
  • ca. 160 ml Wasser
  • Öl zum Ausbacken

Das Kichererbsenmehl in eine große Schüssel sieben, den gemahlenen Reis, Garam Masala und Chilipulver sowie Ajowan, Kreuzkümmel und Salz damit verrühren. Das Butterschmalz zerlassen und unterrühren. Wasser zugeben und alles zu einem Teig verrühren, der etwa die Konsistenz eines Biskuitteiges hat. Etwas Teig in eine Spätzle- oder Kartoffelpresse geben und ins heiße Öl drücken. Bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Herausnehmen, auf Küchenpapier gut abtropfen

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